Klein bearbeitet 1 of 1 (* 11. Juli 1931 in Mährisch Schönberg / Šumperk ; † 26. November 1996 in Bonn) war ein deutscher Politiker der Christlich-Sozialen Union (CSU)

Klein besuchte bis zur Vertreibung 1946 das Gymnasium in Mährisch Schönberg, ging zunächst nach Wallerstein bei Nördlingen, dann nach Heidenheim an der Brenz in Baden-Württemberg, wo er die Mittlere Reife erwarb. Nach einer Schriftsetzerlehre und einem Zeitungsvolontariat studierte er seit 1950 Volkswirtschaft und Geschichte am Cooperative College der Universität Leicester (England). 1953 wurde er Redakteur der „Heidenheimer Zeitung“, 1955 Chefredakteur eines deutsch-englischen Wochenblatts, 1956 Bonner Korrespondent von „DIMiTAG“ (Dienst mittlerer Tageszeitungen), vertrat dann das Hamburger Abendblatt und schrieb für die schweizerische „Weltwoche“. 1959 trat Klein in den Auswärtigen Dienst ein und war Presseattaché an den Deutschen Botschaften in Jordanien, Syrien, Irak und Indonesien. 1965 wurde er pressepolitischer Referent im Bundeskanzleramt, 1968 Pressechef der Olympischen Spiele 1972 in München.

Klein war Präsident der katholischen Arbeitnehmer-Bewegung, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Asienkunde, Präsident der Fernseh-Akademie Mitteldeutschland und stellvertretender Vorsitzender der Sudetendeutschen Landsmannschaft.

1982 wurde er außenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion. Als Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit erreichte er einen Schuldenerlass für die ärmsten Länder und führte die Umweltverträglichkeitsprüfung für deutschen Entwicklungsprojekte ein. 1989/90 war er Bundesminister für besondere Aufgaben, Sprecher der Bundesregierung und Chef des Presse- und Informationsdienstes, 1990-96 Vizepräsident des Deutschen Bundestages. Hans Klein war Träger des Großen Verdienstkreuzes des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, des Bayerischen Verdienstordens und zahlreicher ausländischer Orden.

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